Mitglied des Monats November 2019:

Friedemann Kuhl, Kuhl Design

Sind Sie ein Bad Vilbeler „Urgestein“ oder seit wann leben Sie in Bad Vilbel? In Bad Vilbel lebe ich seit 1969, erst auf dem Heilsberg – dann bauten meine Eltern in Massenheim. Das Georg-Büchner-Gymnasium hatte gerade eröffnet und mein Vater war der erste Musiklehrer dort. Um diese Zeit gründete er auch die Musikschule mit und war dann der erste Schulleiter dieser Einrichtung. Als „Massenheimer“ habe ich die Kernstadt vor allem über die Aktivitäten in der Christuskirche kennengelernt, wo mein Vater einige Jahre den Singkreis, Posaunenchor und die Kantorei leitete und ich überall dabei war – wöchentliche Proben Proben, Gottesdienste, Konzerte. Bei den Pfadfindern war ich auch mal. Mit meiner Frau Nicole Wächtler und den Töchtern sind wir seit 2004 zu Kernstädtern geworden und leben hier in unserem bunten Haus in der Elisabethenstraße. Was gefällt Ihnen am besten an Bad Vilbel? Ich mag die überschaubare und wohnliche Struktur von Bad Vilbel – hier kommt schon Heimatgefühl auf 🙂 Über die Kinder sind wir in viele Einrichtungen der Stadt vernetzt. Insofern sind wir auch über viele Kontakte und nicht nur geografisch hier zuhause. Dass Bad Vilbel jetzt so schnell groß wird, sehe ich daher mit etwas gemischten Gefühlen … Betreiben Sie ein Gewerbe in Bad Vilbel ? Wenn ja, worin besteht Ihr Gewerbe? Ich bin selbstständig als Grafik-Designer. Schon während des Studiums in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung bin ich seit ca. 1989/90 für städtische Einrichtungen aktiv. Nach allerlei kommerzieller Agentursarbeit in Frankfurt und Offenbach haben sich nach und nach viele Aufgaben im kommunalen Bereich ergeben. Den Bereich Informationsvermittlung/Kultur/Soziales würde ich insofern ganz klar als Kerntätigkeit bezeichnen – vor klassischer Werbung.
Beruflich für einen guten Zweck im Dienst der Allgemeinheit aktiv zu sein, das finde ich ganz entscheidend. Insofern freut es mich, dass wir mit dem Bad Vilbeler Baustellenmarketing vor allem in der Anfangszeit 2010/11/12 viel Gutes leisten konnten. Wenn ich auf meine Tätigkeit in Bad Vilbel zurückschaue: Im Lauf der letzten fast 30 Jahre sind unzählige Flyer, Plakate, Broschüren, Programmhefte, Logos, Websites, Kurzfilme und vor allem viele Karten und Pläne entstanden. Ihre ganz persönliche Lieblingsecke in Bad Vilbel – ihr Wohlfühlort. Wo ist dieser? Bad Vilbel hat für mich so viele Lieblingsecken ;-))) … Als Kind war ich viel in Massenheim am Erlenbach, auf Schutthaufen an der Ziegelei und auf den Feldern unterwegs. So naturnah aufzuwachsen, das war für mich sehr wertvoll. Wenn ich entscheiden sollte – meine persönlichen Top 3:
1. Lauschige Ecken am Erlenbach in Massenheim – 2. Die Streuobstwiesen – 3. Die Auferstehungskirche Einen Lieblingsplatz für unsere Familie gibt es nicht mehr: Den Spielplatz am Hallenbad neben dem alten Minigolfplatz vor dem Bau des Parkplatz-City mit den großen Lindenbäumen. Wunderschön, wenn dort die Nachmittagssonne reinschien …
Die neuen urbanen Projekte wie die Stadtbibliothek sind natürlich auch toll ins moderne Stadtbild integriert.
 Bad Vilbel ist lebenswert 🙂

Weitere Mitglieder des Monats in 2019:

André Haußmann, Marketing Effekt GmbH

„Der Kopf ist rund, damit das Denken leichter die Richtung wechseln kann.“ Das ist ein Motto mit dem ich immer wieder an neue Aufgaben gehe. Kein eingeschränkter Blickwinkel, das bedeutet freimachen von Denkblockaden. Kreativität ist gefordert, egal wer mit am Tisch sitzt. Seit mehr als 20 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Bad Vilbel. Als gebürtiger Schwabe bin ich hier heimisch geworden. Ich bin verheiratet, die silbernen Glocken haben schon geläutet. Ich bin glücklich, dass wir zwei Kinder haben, die langsam flügge werden. Freuen tut es mich, dass mein Arbeitsweg recht kurz ist. Mit meiner Kommunikationsagentur Marketing Effekt bin ich seit fast 20 Jahren hier in Bad Vilbel beheimatet. Handlungsfelder sind die Unternehmenskommunikation, Regionalentwicklung, Stadt- und Tourismusmarketing, Stadt- und Dorfentwicklung und das City- und Baustellenmarketing. Gerade das Baustellenmarketing verbindet mich mit dem Stadtmarketing und auch der Stadtverwaltung, da ich gemeinsam mit Friedemann Kuhl und Kurt Liebermeister das Bad Vilbeler Baustellenmarketing aus der Taufe gehoben habe. Bei den vielen gemeinsamen Aktivitäten, auch in enger Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein, habe ich die Stadt und ihre Akteure schätzen gelernt und weiß, wie viele Menschen sich sensibel um das Wohl der Stadt kümmern. Wie man aus meinen Zeilen schon entnehmen kann, geht es mir ähnlich. D.h., Bad Vilbel liegt mir am Herzen und wir als ganze Familie fühlen uns hier pudelwohl. Neben meiner beruflichen Tätigkeit bin ich noch ehrenamtlich aktiv. Zum einen bin ich jetzt in der zweiten Amtsperiode bei der IHK Gießen-Friedberg als Vollversammlungsmitglied (https://www.youtube.com/watch?v=D-BP155Ab9s) und seit diesem Jahr bin ich auch im Regionalausschuss als Vorsitzender tätig: https://www.giessen-friedberg.ihk.de/Service/Ueber_uns/Anlagen/Homepage_RA_Wetterau/1820188 Ein weiteres Ehrenamt begleite ich als Vorsitzender des Vereins „Wirtschaft Regionalentwicklung Wetterau e.V. http://www.wrw-wetterau.de/ – hier liegt die Perspektive auf dem ganzen Wetteraukreis. Dem Stadtmarketing wünsche ich alles Gute für die weitere Entwicklung.

Mitglied des Monats August 2019:

Joachim Herbert, Direktion für Deutsche Vermögensberatung

Ich bin seit 35 Jahren Vermögensberater. Sehr gerne berate ich meine Kunden in besonderer Art und Weise durch die Möglichkeit einer branchenüberreifenden Beratung. Durch die einzigartigen und meist maßgeschneiderten Produkt- und Konzeptlösungen macht mir der Umgang mit den Kunden große Freude. Darüber hinaus leite ich eíne Direktion für die Deutsche Vermögensberatung AG. Dort bin ich zuständig für die Ausbildung und der beruflichen Einführung von neuen Mitarbeitern. Als auch der Hilfe bei der Suche nach einem dauerhaften Zweiteinkommen.

Da ich meine Kundschaft und Mitarbeiter im Main-Kinzig- und Hochtaunuskreis, der Wetterau und im Rhein-Main-Gebiet Raum betreue, ist BV durch die örtliche Lage bestens dafür geeignet. Aus diesem Grund hatte ich vor 28 Jahren ausschließlich aus logistischen Gründen und zunächst vollkommen emotionslos mein Gewerbe nach BV verlegt. Auch der geringe Gewerbesteuersatz war sicherlich ein Nebenargument… :-). Da ich durch meinen Beruf sehr viel unterwegs bin, konnte ich ein Feingefühl für besonderen Flair in Städten und Ortschaften entwickeln. Sehr schnell erkannte ich daher, dass BV nicht nur durch die gute Verkehrsanbindung Vorteile hat. Sondern auch die Nähe zur Großstadt Frankfurt und der Nähe zum Ländlichen Richtung Wetterau und dem Taunus. Die Burg, der Kurpark, das Open-Air-Kino, die Altstadt und die unterschiedlichen Ortsteile sind Besonderheiten, welche anderweitig in der Qualität und Fülle in einem Ort kaum zu finden sein werden. Nicht zu vergessen die flexiblen und sehr engagierten Verantwortlichen im Rathaus, die Anzahl an engagierten Bürger verschiedenster Art und viele Institutionen für unsere Stadt. All dies und vieles mehr hat mich bewegt, meine Einstellung sehr schnell in eine positiv emotionale zu verändern. Die Nidda entlang zu joggen und dabei im Kurpark oder beim Dottenfelderhof zu verweilen, ist jedes Mal eine Gelegenheit, abzuschalten und das „Hier“ noch besser spüren und genießen zu können.

Bad Vilbel ist nicht nur irgend eine Stadt, sondern „Die Stadt mit Persönlichkeit und Einzigartigkeit!“ Woraus sich auch meine Motivation entwickelt, mich persönlich mit einzubringen. Auch dies war ein Beweggrund, die „Denkwerkstadt“ in Anlehnung an das Stadtmarketing mit dem ehemaligen Bürgermeister Biwer gegründet zu haben. Nachdem BV DortelweiI-West umgesetzt und dort günstige Grundstücke angeboten hat, gab es keinen Grund, länger zu warten und baute mir, von Bad Homburg kommend, dort ein Eigenheim. In diesem lebe ich von Jahr zu Jahr seit 21 Jahren zunehmend mit Genuss und Stolz, dieser herrlichen Stadt angehören zu dürfen. Somit besteht auch nicht einmal im Ansatz darüber nachzudenken, meinen Wohnort und Gewerbe in andere Regionen zu verlagern. Im Gegenteil, nach einer nun weiteren beruflichen Vergrößerung jetzt im Oktober ist beides auf Dauer noch tiefer gefestigt. Für diese tolle einzigartige Stadt lohnt es sich auch weiterhin, in besonderem Maße in Verbindung der engagierten Menschen hier im Stadtmarketing, mich mit Herzblut weiterhin mit einzubringen. Ich bin schon jetzt in Vorfreude auf weitere gute und hilfreiche Möglichkeiten für unser BV, diese mit tollen Menschen in unserem Verein Stadtmarketing umsetzen zu können.

Mitglied des Monats Juli 2019:
Günter Hinkel, Hassia Mineralquellen

GH-Couch
Meine Familie ist seit 465 Jahren in Vilbel zu Hause. Es waren Landwirte, Bierbrauer, Weinhändler und Gastwirte darunter. 1864 gründete mein Ur-Großvater Johann Philipp Wilhelm Hinkel, ein Obstweinfabrikant und Weinhändler, seinen Wasserhandel. Im Innenhof seiner Gastronomie „Zum wilden Mann“ in der Frankfurter Strasse stand der Brunnen mit dem wertvollen Mineralwasser. Mein Großvater Fritz Hinkel machte das Mineralwasser zur Marke und nannte es „hassia“, dem lateinischen Wort für Hessen. Bad Vilbel verfügt – Dank seiner hervorragenden geologischen Lage – über wertvolle unterschiedlich mineralisierte Quellen. Ein echter Wasserschatz! Ich persönlich schätze unsere Heilquellen in Bad Vilbel mit dem Römer Brunnen an der Nidda und dem Hassia Sprudel im Kurpark sehr! Ich mache dann immer auch einen Abstecher ins daneben liegende Römer Mosaik, denn schon die Römer wußten das Wasser in Vilbel zu schätzen. Bad Vilbel ist eine liebens- und lebenswerte Stadt, geprägt von einem herzlichen Miteinander und voller Kultur. Hier bin ich in unserem alten Betrieb an der Nidda aufgewachsen und habe mir mein erstes Taschengeld verdient. Unsere Füllmädchen haben während der Arbeit in der Abfüllung immer zusammen gesungen und ihre Pausen im Sommer am Fluss verbracht. Hier bin ich als junger Mann mit meiner Freundin und späteren Frau Monika auf der Nidda im Faltboot gepaddelt. Heute gehen wir gern in den Wingerten oder im Wald mit den Hunden unserer Tochter spazieren.

Mitglied des Monats Juni 2019:

Steffen Kreiling, Inhaber des Schuh- Geschäftes Schuh-Schmitt

Ich lebe seit Geburt in Bad Vilbel und engagiere mich seit jeher für meine Stadt. Als Inhaber der Firma Schuh-Schmitt, einem zertifizierten Meisterbetrieb mit einer großen Orthopädie-Schuhtechnik Abteilung auf der Frankfurter Straße, war es für mich klar, dass ich mich auch aktiv für meine Stadt engagieren möchte. Daher bin ich seit 1990 im Vorstand des Gewerberings und kümmere mich seit vielen Jahren um das Straßenfest, welches immer am Sonntag nach Pfingsten stattfindet, ein Fest auf der gesamten Frankfurter Straße, mit verkaufsoffenen Läden, vielen bunten Ständen, Live-Musik, einem vielfältigen gastronomischen Angebot und tollen Mitmach-Aktionen. Im Moment macht mir die neu ins Leben gerufene City-Initiative viel Spaß. Als erste Aktion wurde hier der FREItag ins Leben gerufen. Hier werden an einem Freitag im Monat von 17 Uhr bis 22 Uhr Stände vor einem ausgewählten Geschäft der Frankfurter Straße aufgebaut und neben Musik und einem vielfältigem gastronomischen Angebot findet man sich für ein paar gesellige Stunden zusammen. Zusätzlich bin ich Beisitzer beim Stadtmarketing Bad Vilbel e.V. und sitze im Baustellen-Marketing als Vertreter des Gewerberings. Meine persönliche Lieblingsecke in Bad Vilbel ist oberhalb der Lohstraße in den Wingerten mit Blick über die ganze Stadt. Wenn ich Bad Vilbel mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es für mich: „reizvoll“.